Der Infrarot Touch (oder IR Touchscreen) einfach erklärt

Der Infrarot Touch (IR Touchscreen) funktioniert ähnlich wie eine „Lichtschranke“. Diese liegt kurz über der Display Oberfläche. Er ist der einzige Touch Screen, bei dem keine direkte Berührung mit dem Display nötig ist. Der Vorteil ist: Der IR Touch kann ohne Probleme durch eine Schutzscheibe gesichert werden, ohne das die Leistung des Touch Screen verringert wird (z. Bsp. mit Panzerglas). Somit ist er nahezu vandalensicher. Diese „Lichtschranke“ führt aber auch zu einem Nachteil: der Infrarot Touchscreen kann unbeabsichtigt ausgelöst werden (z. Bsp. durch Schnee oder Insekten).

Der IR Touchscreen kann mit Fingern, Handschuhen sowie sämtlichen Gegenständen bedient werden. Er ist sehr robust und funktioniert auch in erweitertem Temperaturbereich sowie bei Vibration und Stößen.

Bevorzugt wird der IR Touchscreen in der Medizintechnik, Lebensmittel Industrie, in Spielautomaten sowie in Anwendungen in Fahrzeugen und im Militär verwendet.

 

Ein wesentlicher Vorteil gegenüber den resistiven und kapazitiven Touch Screens besteht darin, dass der Infrarot Touch auch bei sehr großen Displays eingesetzt werden kann.

 

Lieferbare Größen: 15“ – 46“

 

Vorteile

  • 100%ige Lichtdurchlässigkeit
  • Beständig gegenüber Chemikalien (Säuren und Laugen)
  • Kann mit Fingern, Handschuhen und Gegenständen bedient werden
  • Kann für den erweiterten Temperaturbereich verwendet werden
  • Funktioniert auch mit Kratzern
  • Nutzung ist auch in Feuchträumen möglich

 

Nachteile

  • Touchscreen kann unbeabsichtigt ausgelöst werden
  • Vergleichsweise teuer